Sonntag

erzähl mir nicht

erzähl mir nicht
du willst mir helfen
erzähl mir nicht
dir fällt nichts ein
erzähl mir nicht
wie sehr du mich benötigst
erzähl mir nicht
ich schaff es auch allein
erzähl mir nicht
du kannst nicht weiter
erzähl mir nicht
dein Leben ist zu klein
erzähl mir nicht
daß du mich gern hast
erzähl mir nicht
es kann nicht sein
gib nicht mir die Schuld an unserm Scheitern
und deine Freundlichkeit pack wieder ein
du willst nicht mich und weißt es
wir werden keine Freunde sein

erzähl mir nicht
von einem andern Leben
erzähl mir nicht
es hat nicht sollen sein
erzähl mir nicht
ich hätte mich verändert
erzähl mir nicht
ich lasse dich nicht rein
erzähl mir nicht
du fühlst dich hilflos
erzähl mir nicht
daß unsre Wege sich entzwein
willst du vor mir etwas rechtfertigen
soll ich dir am Ende gar verzeihn
ich sehe keinen Fehler
wenn wir im Leben Schwächen zeigen

erzähl mir nicht -
du hast dich längst entschieden
erzähl mir nicht
du forderst gar nichts ein
erzähl mir nicht
ich könnte was verändern
erzähl mir nicht
komm, laß es lieber sein
du versteckst dich hinter all den Worten
es ist doch längst nur fahler Schein
ich hab es lange nicht begriffen -
die Zukunft wird sehr einsam sein

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich frage mich ob es so einfach für den anderen ist ... mit Sicherheit sind es nicht nur leere Worte. Es steckt mehr dahinter, auch wenn es weh tut, es ist nur schwer zu begreifen wieso ... für Beide.

Gernot H. hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.