der faule Atem
der dem ganzen Fleisch entweicht
und warnend Wache hält
des unabänderlichen Endes nur gewiß
die müden Knochen
keiner geringen Last mehr fähig
und häßlich knirschend
sich schon selbst zermalmend
die fahle Haut
die mehr entblöst und zeigt
als gnädig hüllt und schützend birgt
den wunden Körper
die kranken Glieder
nur mehr geworf'ne Schatten ihrer selbst
nun jeder Kraft beraubt -
gewes'ne Stützen dieses Lebens
den kahlen Kopf
der unabläss'gen Pein schon lange leid
krönt totenmaskengleich
das schmerzverzerrte Antlitz eines Hoffnungslosen
sein Dasein
längst einer Kloake gleich
die überquillt
vom Ekel dieser Welt
als Opferstätte
übermüt'ger menschlicher Begierden
der Wurzeln fremd
die ihn verwesend in die Erde ziehen
Dezember 2002
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